Fachbereichsarbeit aus dem Gegenstand Philosophie

Die Auffassung des Wirklichen im Taoismus

HTML-Bearbeitung am 9.8.1999

Verfasser: Joseph Wang

Betreulehrer: Prof. Dr. Mato Matosevic

(Abgabetermin: 19. Februar 1994)


Bemerkung am Anfang: Alle nicht im Originaltext enthaltene Stellen wurden in der Größe -1 (sowie diese) formatiert. Die Chinesische Zeichen werden als Graphik geladen. Obwohl ich damals das Dschung-Yang Wörterbuch Chinesisch-Deutsch verwendete, ist die heutige Standard der phonetischen Übersetzung das Pin-Yin.

Ich bekam für diese Arbeit die Note "Befriedigend".


Inhaltsverzeichnis


Vorwort

An dieser Stelle möchte ich all jene danken, die mir geholfen haben, diese Fachbereichsarbeit zustande zu bringen.

Besonders gilt der Dank meiner Mutter, die mich seelisch unterstützt und mir unermüdlich jene chinesische Philosophie beigebracht hat, die man wohl die chinesische Mentalität nennen könnte. Auch Herrn Professor Rainer Ibele und Herrn Thomas Bernhard bin ich zum Dank verpflichtet, da ohne ihre Deutschkenntnisse diese Fachbereichsarbeit noch viel mehr an ihre Eindeutigkeit verlieren würde. Zum Schluß möchte ich noch einen Mann erwähnen, Herr Doktor Chen Ju-Rung , der mir aus Taiwan Bücher geschickt hat, damit ich hier diese Arbeit schreiben kann.

Hier muß ich mich jedoch schämen, weil ich die Erwartungen der oben genannten Personen nicht einmal zur Hälfte erfüllt habe.

Warum ich dieses Thema gewählt habe, weiß ich leider nicht. Vielleicht liegt in meinem Inneren jener Zwang, die chinesische Philosophie zu verbreiten, weil sie in Unterricht überhaupt nicht behandelt wird. Meine Mutter sagte mir einst, die Philosophie sei Schuhe, mit denen Menschen ihr Leben leichter erfüllen können. Ich denke, daß die chinesische Philosophie manchen vielleicht besser paßt. (P.S. In Taiwan, meiner Heimat, leben viele Menschen von der Schuhindustrie; die Schuhen werden in die ganze Welt exportiert!)

Einen chinesischen Text ins Deutsche zu übersetzen, bereitet mir die größte Schwierigkeit, diese Arbeit zu fertigen. Ich fand z.B. fünf verschiedene deutsche Übersetzungen des Tao-Te-King, kann aber nur die Übersetzung von Herrn Richard Wilhelm verwenden, da die anderen Bücher sehr viele Unterschiede zu den chinesischen Texten aufweisen. Eine wörtliche Übersetzung ist nicht möglich, da im Chinesischen die Ideogramme meist äquivoker Natur sind und so die Deutungsunterschiede aufkommen. Eine Übersetzung dem Sinn nach ist ebenso schlecht, denn hier geht durch die Verwendung deutscher Begriffe der Sinn der Sätze als Doppeldeutiges erst richtig verloren, und die mystische Elemente, die von den taoistischen Philosophen betont werden, kommen zuwenig zum Ausdruck.

Ein anderes Problem, auf das ich beim Übersetzen treffe, ist das Übersetzen von Eigennamen. Hier verwende ich das Dschung-Yang Wörterbuch Chinesisch-Deutsch als Nachschlagwerk für die phonetische Übersetzung. Bis auf “Lao” und “Tao-Te-King” werden alle anderen chinesischen Eigennamen nach der Übersetzungtabelle des Dschung-Yang Wörterbuches übersetzt.

zum Inhaltsverzeichnis


1. Lao-Tse und Tao

1.1. Das Leben Lao-Tses

zum Inhaltsverzeichnis


1.2. Die Lehre Lao-Tses

zum Inhaltsverzeichnis

1.2.1. Das Tao-Te-King

1.2.2. Das Tao

1.2.3. Führung von Menschen: Staatsphilosophie

zum Inhaltsverzeichnis


1.3. Kritik und Bemerkungen

zum Inhaltsverzeichnis


2. Jwang-Tse und Siau-Yau

2.1. Leben vom Jwang-Tse

zum Inhaltsverzeichnis


2.2. Die Lehre Jwang-Tses

2.2.1. Über die Sammlung “Jwang-Tse”

Ich möchte hier noch einige interessante Stellen in “Jwang-Tse” erklären.

zum Inhaltsverzeichnis

2.2.2. “Peng und Spatzen”: Über die Relation

zum Inhaltsverzeichnis

2.2.3. “Chin-Shrs Trauer um Lao-Tse” und “Jwang-Tses Trauer um seine Frau”: Über den Tod

zum Inhaltsverzeichnis

2.2.4. Über den Nutzen

zum Inhaltsverzeichnis

2.2.5. Über die Liebe und die Gerechtigkeit

zum Inhaltsverzeichnis


2.3. Kritik und Bemerkungen

zum Inhaltsverzeichnis


3. Vergleich zwischen Taoismus und westlicher Philosophie

Ein Vergleich zwischen Taoismus und westlicher Philosophie anzustellen, das ist wohl eines der schwierigsten Aufgabe in der Philosophie, denn es gibt nur sehr wenige Gemeinsamkeiten zwischen den beiden, außerdem gibt es sehr viele verschiedene Philosophenschule in Europa, die verschiedene Theorien über das gleiche Thema haben. Ich werde also versuchen, die Unterschiede und Ähnlichkeiten beider Denkweisen aufzuzeigen.

3.1. Ausgangspunkt des Philosophierens

zum Inhaltsverzeichnis

3.2. Die Frage nach der Wirklichkeit

zum Inhaltsverzeichnis

3.3. Der Tod

zum Inhaltsverzeichnis

3.4. Das Leben in Zurückgezogenheit

Vergleiche dieser Art zu ziehen, heißt eigentlich, Mentalitäten zweier Völker miteinander zwangsweise zusammenzuknoten: Sie wirkt schwerfällig und kann jederzeit auseinander gehen. Es gibt einfach zuviele zugroße Vergleichsebene, daß die Komparation sinnlos wirkt.

zum Inhaltsverzeichnis


Literaturverzeichnis:

Deutsche Literatur:

Chinesische Literatur:

zum Inhaltsverzeichnis


Abschließend möchte ich noch hinzufügen, daß meine Meinung über Taoismus selbst nach 5 Jahren im Prinzip immer noch das gleiche ist. Scheinbar war ich von dieser meinen Meinung so überzeugt, daß sie "richtig" ist, daß ich sogar während der Matura mit Prof. Matosevic gestritten habe. Einiges in der Begründung, warum ich einen 3er für diese Arbeit bekam, scheint mir nicht gerechtfertigt, obwohl ich heute einsehe, daß vieles, was hätte behandelt werden sollte, von mir ausgelassen wurde.

Falls ihr Kommentare zu dieser Arbeit habt, bitte ich euch, sie mir zu mailen. Sei es positive wie negative. DIV!

zum Seitenanfang

zurück zur Philosophie