Arm
ist, wer hungert, wer sich in Lumpen kleiden muss,
wer kein Dach über dem Kopf hat.
Armut ist aber immer auch Unrecht,
Ausgrenzung, Machtlosigkeit,
fehlende Möglichkeiten.
Armut bekämpfen heißt
Menschen, die verschieden sind,
auf unterschiedlichen Wegen
zu begleiten.
Auf einem dieser Wege steht jemand,
der auf Dich wartet, damit er weiter gehen kann
Projekt:
gebrauchter Pick-up für Capoeiras
Gebiet: Dorf Capoeiras, Bundesstaat Bahia, Nord-Ost Region
Projektsumme: ATS
100.000,-
Projektpartner: Dorfgemeinschaft Capoeiras
Projektleiter: Dipl. Ing. Reiner Tomaselli (vor Ort)
Mitbetreuung: Fetz Reinhart (Kontrolle)
Verkauf und Transport
Durch die total isolierte Lage von Capoeiras, und die ausgesprochen schlechte Straße die in das 800 Meter hoch gelegene Dorf führt, ist das größte Problem der Transport und der Verkauf der Maniokproduktion.
Da sich die Transportunternehmer und Händler weigern in das Dorf zu fahren,
müssen die Bauern die Manioksäcke mit Eseln oder Mulis bis herunter an die Hauptstraße
transportieren.
Außerdem bezahlen die Händler den Bauern niedrigste Preise, so dass sich der
Verkauf schon fast nicht mehr lohnt.
Der Pick-up könnte auch dringend für den Schultransport von 14 Kindern eingesetzt
werden, die in die 8 km entfernte Schule in Santo Inacio müssen. (Die für die
Schule zuständige Gemeinde hat den Schulbus bis auf weiteres eingestellt mit
der Begründung, dass die Fahrt nach Capoeiras zu gefährlich sei.) Die Folge
ist, dass viele Kinder nicht mehr in die Schule nach Santo Inacio gehen, weil
es zu weit ist, weil sie in der Schule nichts zu essen bekommen und weil der
Rückweg am Abend im Dunkeln viel zu gefährlich ist.
Ein weiterer Grund für die Anschaffung des Pick-up sind die Krankentransporte. Es ist noch nicht lange her, als ein 16 jähriger Junge im öffentlichen Bus an einem Blinddarmdurchbruch 10 Minuten vor dem Krankenhaus verstarb. Der staatl. Bus fährt nur 2 Mal pro Woche und das war für den Jungen zu lange.
Kosten für den LKW
Für einen gebrauchten LKW wäre eine Summe von ATS 100.000,- erforderlich.
Spendenkonto:
Empfänger: Esperanca (ist
die Empfängerbezeichnung und heißt „Hoffnung“)
Dornbirner Sparkasse, Bankleitzahl 20602 Höchst,
Kontonummer:0812 063717
Verwendungszweck: Brasilienprojekte (Capoeiras-LKW)
Dank:
Ich möchte mich sehr herzlich für Dein Spenden und Teilen bedanken. Wenn das Projekt abgeschlossen ist, wirst Du von mir eine Rückmeldung bekommen.
Das obige Spendenkonto bleibt auf jeden Fall offen für alle weiteren Spenden, denn an Projekten in Brasilien mangelt es nicht. Wenn ein Projekt finanziert ist, werde ich einfach ein anderes Projekt vorbereiten. Ich werde Dich dann 1-2 Mal pro Jahr über den Stand der Arbeit und Finanzierung informieren.
Wer hin und wieder „übriges Geld“ für die Ärmsten hat, oder sogar einen Dauerauftrag „der Hoffnung“ für die von einem menschenwürdigen Leben Ausgeschlossen einrichten will, dem sei herzlichst gedankt.
Nicht nur Reden verändert die Welt, sondern vor allem auch das Handeln.
Fetz Reinhart