Trotz miserabler Leistung gegen Tabellendritten zweiten Platz gehalten.
ABC Dornbirn Lions - BBU Wüstenrot Salzburg
71:77 (10:16, 35:36, 43:63)
Lions: Gross 20, Nussbaumer 19, Mahmoud und Denz je 8, Künstner 7, Gmeiner 6, Cokara 3, Bajaktarevic, Fend, Matha.
BBU: Hölzl 33, Roznic 18, Schneider 10, Berger 9, Jasmin und Bründlinger je 3, Stojakovic 1, Schröckhuber, Schweighofer.

Nach der - trotz Niederlage - guten Leistung in Schwaz schlug das Pendel wieder in die andere Richtung aus. Die Lions präsentierten dem eigenem Publikum eine peinliche Vorstellung. Hinten gab es den Tag der offenen Tür und vorne spielte man sowohl einfallslos als auch eigensinnig. Im ersten Viertel dauerte es fünf Minuten bis die Heimischen den ersten Korb erzielen konnte. Dabei mussten sie noch dankbar sein zu diesem Zeitpunkt nur sechs Punkte hinten zu sein, da auch die Salzburger einiges danebenlegten. Mit diesen sechs Punkten Rückstand ging man dann aber auch in die erste Pause.

Im zweiten Viertel konnten die Salzburger bis zur 14. Minute zunächst den Vorsprung auf 12:26 erhöhen, aber dann schien es so als ob die Lions das Spiel doch noch drehen wollten, denn in den nächsten zwei Minuten kamen sie durch Dreier von Künstner, Cokara sowie durch Inside-Punkte und verwandelte Freiwürfe von Gross und Nussbaumer auf 25:29 heran. Diesen Vorsprung retteten die Salzburger in die letzte Minute, doch die Dornbirner konnten durch einen Dreier von Mahmoud und zwei Freiwürfe vor der Halbzeitpunkte sogar noch auf einen Punkt verkürzen.

Das dritte Viertel war dann aber rabenschwarz und brachte die Vorentscheidung für die BBU. Den Lions gelangen nur acht Punkte, die Salzburger scorten 27. Die Lions waren vor allem am Defensiv-Rebound inferior, sie vergaßen völlig darauf die Salzburger auszublocken und ließen viele zweite Chancen der BBU-Spieler zu. Vor allem der gar nicht so große Center Hölzl konnte brillieren.

Die Salzburger konnten ihren Vorsprung im letzten Viertel dann lange Zeit verwalten, denn in der 38. Minute waren es immer noch 19 Punkte. Dann lief es den Lions plötzlich und sie kamen in den letzten drei Minuten noch auf 71:76 heran. In der letzten halben Minute ließen sich die Gäste aber das Butter doch nicht mehr vom Brot nehmen.

Insgesamt sicher eine enttäuschende Leistung, denn dass die Lions auch ohne Georgoulis guten Basketball spielen können, haben sie ja letzte Woche bei den Silverminers bewiesen. Positiv ist nur, dass durch das Last.-Minute-Aufbäumen der Löwen der zweite Tabellenrang gehalten werden konnte, da der Sieg in Salzburg höher ausgefallen ist als jetzige Heimniederlage.