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Eine “Watschn” zum richtigen Zeitpunkt?
Dornbirn Lions – Schwaz Silverminers
63:86 (16:22, 29:41, 50:64)
Lions: Georgoulis 23, Künstner 11, Nussbaumer 7, Gross 6, Mahmoud 5, Hehle
und Denz je 4, Fend 2, Bajaktarevic 1, Popadic, Gmeiner, Kern.
Silverminers: Bainschab 20, Ferreira 18, Khüny 17, Spiegl 13, Aigner W. 11,
Aigner St. 5, Thanner 2, Allinger M.
Die Dornbirner “Jungstars”, die nach dem Sieg über die Silverminers in der
Vorbereitung das Match offensichtlich meinten, das Match sei schon gewonnen,
wurden hoffentlich rechtzeitig auf den Boden der Realität zurückgeholt. Die
jungen Löwen spielten eine desolate Defense, verlegten reihenweise Lay-ups,
warfen schlecht, kämpften zu wenig am Rebound und waren oft nicht in der
Lage, das Spiel des Gegners zu lesen. So war es kein Wunder, dass am Ende
eine klare Niederlage auf der Anzeigetafel abzulesen war.
Entschieden wurde das Spiel durch jeweils ein Blackout in jedem Viertel. Im
ersten Viertel konnten sich die Schwazer durch einen Run von der 2. zur 5.
Minute auf 2:10 absetzen, im zweiten Viertel hatten die Tiroler nach der 13.
Minute einen Run, mit dem sie von 17:24 auf 18:34 davonzogen, und den
Todesstoss versetzten sie den Lions am Ende des dritten Viertels: Nachdem
sich die Dornbirner bis zur 27. Minute auf 46:54 herangekämpft hatten,
konnten die Silverminers durch zwei Dreier, einen Zweier und zwei
verwandelte Freiwürfe auf 48:64 stellen.
Im letzten Viertel hatten die Lions offensichtlich aufgegeben. Sie ließen
die Tiroler ohne nennenswerte Gegenwehr bis zur 36. Minute den Vorsprung auf
56:80 ausbauen. Dann wurden bei uns auch die „Hinterbänkler“ eingesetzt, die
bis zum Schluss ihre Sache gut machten.
Fazit von Coach Cüneyt Türk: „Wenn die Watsche ein Umdenken einleitet, sind
wir dankbar dafür, sie bekommen zu haben!“