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. | Landesliga Rückrunde 1998/99:
Landesfinale: BCO Bludenz 1 - ACP Feldkirch Baskets (5. Juni 1999) 56:68 (23:36) Die Bludenzer haben sich erstaunlich gut aus der Affaire gezogen, es wurde nichts aus dem erwarteten Kantersieg der Feldkircher. Ich teile aber nicht ganz die Meinung des Bludenzer Obmannes, der meinte, wenn Mathias Schnedl, der sich gleich am Anfang des Spieles überknöchelte und erst in der zweiten Halbzeit wieder einlief, durchgespielt hätte, wäre auch eine Sensation möglich gewesen. Ich hatte nämlich immer das Gefühl, dass die Feldkircher notfalls noch einen Gang zulegen hätten können. Dies bewiesen sie in der 30. Minute, nachdem die Bludenzer bis auf acht Punkte herangekommen waren. Ein fünfminütiger Zwischenspurt ohne Bludenzer Gegenkorb vergrößerte den Vorsprung auf satte 18 Punkte. Andererseits merkte man den Feldkirchern doch an, dass nach der langen Saison die Luft heraußen war und die Motivation, sich in der viel zu heißen Halle einen Kantersieg zu erkämpfen, nicht mehr gegeben war. Man wird sich also nächste Saison bemühen müssen, die Meisterschaft zügiger durchzubringen, denn Anfang Juni geben sich zwar viele Basketball-Fans die NBA-Finals vor der Glotze, aber ganz wenige das Landesfinale in Bludenz. Gute Leistungen boten heute vor allem die Schieris, die souverän pfiffen. Auf Seite der Feldkircher warf Stefan Schmidt aus der Distanz sehr sicher (fünf Dreier) und Aleksandar Djuric überzeugte unter dem Korb. Gegen Ende des Spiels zollten aber auch sie der großen Hitze Tribut. Bei den Bludenzern gefiel mir Marc Pluch einmal mehr sehr gut, denn er ist sowohl unter dem Korb als auch aus der Distanz sehr stark. Kleines Finale: ABC Dornbirn Daredevils - ACP Feldkirch Magic (5. Juni 1999) 63:46 (34:21) Da ich mir noch ein Bier geholt hatte, kam ich ein wenig zu spät in die Halle und glaubte, dass sich meine Befürchtungen bewahrheiteten, denn es stand 0:8 für Feldkirch. Ich wußte nämlich, dass mit Andreas Wald und Andreas Hug zwei Starter der Daredevils fehlten und hatte mir gedacht, dass bei den Daredevils die Luft ziemlich heraußen sei (so wie letztes Jahr als sie das Kleine Finale gegen Bludenz kläglich verloren, nachdem sie auch nicht komplett angetreten waren). Doch dann fing das Daredevils-Werkel doch noch zu laufen an und in den nächsten sechs Minuten machten die Daredevils 18 Punkte während den Feldkirchern nur noch zwei gelangen. Unser Team konnte sich in der zweiten Halbzeit bis auf zwanzig Punkte absetzen, die Feldkircher gaben jedoch noch nicht auf und konnten sich bis zur 34. Minute noch ein wenig (-12) herankämpfen. Die Daredevils waren jedoch nie gefährdet und spielten den dritten Platz heuer heim. BCO Bludenz 1 - ACP Feldkirch 1 (30. April 1999) 45:75 (21:35) ACP Feldkirch 1 - ABC Dornbirn Daredevils (24. April 1999) 100:53 (42:25) Auch das vierte Play-off-Spiel innerhalb von acht Tagen endete mit einer Niederlage der Daredevils, die zwar einen tollen Start hatten und nach zwei Dreiern von ´Patak und Gündogdu zunächst 0:6 führten. Sie konnten die Führung sogar bis in der sechsten Minute (11:15) halten, doch dann legten die Feldkircher einen Zahn zu, hatten einen 13:0-Run und gaben das Heft nie mehr aus der Hand. Die Daredevils spielten eigentlich ganz akzeptabel, es wurden alle Spieler ausgiebig eingesetzt, da es ja um nichts mehr ging, und die Bankspieler dankten mit guten Aktionen. Bei den Feldkirchern gefiel mir in der Offense diesmal vor allem Stefan Schmidt, der Highscorer sein dürfte (ich habs zwar nicht herausgezählt) sehr gut, auch bei Aleksandar Djuric kann man sehen, dass er diese Saison viel dazugelernt hat, Domenik Mayer brachte natürlich - vor allem in der zweiten Halbzeit - ebenfalls seine gewohnt gute Leistung. BCO Bludenz 1 - ABC Dornbirn Daredevils (23. April 1999) 63:58 (27:33) In einer sehr fairen Partie, in der es doch
um den Finaleinzug ging, galt es, die 12 Punkte aus dem Heimspiel aufzuholen. Wir konnten
zwar des öfteren bis zu 8 Punkte davonziehen, jedoch wußten die Bludenzer stets mit
Distanzwüfen zu kontern. In der zweiten Halbzeit hieß es also in der Defense zu ackern,
jedoch auch diese Versuche blieben erfolglos und wiederum aufgrund der guten Würfe von
Außen. Von der 16. bis zur 18. Minute hatten die Bludenzer zudem noch einen 9:2-Run, der
uns aber dennoch nicht aus dem Konzept brachte. In der letzten Minute kamen wir dann
wieder bis auf drei Punkte heran. Eine Verlängerung mußte her. Die hätte es auch fast
gegeben, wenn der letzte Dreier-Versuch seinen Weg gefunden hätte, aber das ist eine ganz
andere Geschichte .... Bericht aus Bludenzer Sicht von Mag. Roland Neyer: Bludenz erwischte einen guten Start und konnte am Anfang gleich auf 8:2 davonziehen. In der Folge kam Dornbirn auf, konnte sich aber trotz einer nicht allzu guten Bludenzer Wurfausbeute (sieht man von den ersten Minuten ab) nicht entscheidend absetzen. Die zweite Hälfte verlief sehr spannend, wobei der BCO eine Minute vor Schluß bereits mit 60:53 führte. Durch zwei völlig unnötige Ballverluste und einem dadurch ermöglichten Dornbirner 3er wurde die Partie jedoch noch einmal eng. ABC Dornbirn Daredevils - ACP Feldkirch 1 (21. April 1999) 45:91 (30:55) Die Daredevils präsentierten sich meiner Meinung nach stärker als im Spiel gegen Bludenz, hatten aber trotzdem nicht den Funken einer Chance (wenn man von den ersten beiden Minuten absieht, in denen sie 5:0 führten). Die Feldkircher präsentierten sich als die wesentlich kompaktere Mannschaft und waren sowohl körperlich, defensiv als auch offensiv überlegen. Man könnte sich unter diesen Umständen wahrscheinlich den Rest der Landesmeisterschaft ersparen ;-), denn es ist mehr als zweifelhaft, dass es einen Umfaller der Feldkircher wie letztes Jahr im Finale heuer wieder geben kann. ABC Dornbirn Daredevils - BCO Bludenz (16. April 1999) 76:87 (31:32) Das erste Play-off-Spiel endete mit einer überraschend klaren Niederlage der Daredevils. Das Spiel war lange offen. Um die Mitte der zweiten Halbzeit sah es sogar nach einem Sieg der Daredevils, die bereits sieben Punkte führten, aus. Dann drehten die Bludenzer, die ohne Bernd Jäger (hält sich in den USA auf) angetreten waren, das Spiel und zogen bis zur 37. Minute auf 16 Punkte davon. Den Daredevils gelang es dann zwar noch, sich innerhalb einer Minute auf fünf Punkte heranzukämpfen, doch damit war ihr Pulver verschossen und der BCO spielte einen verdienten Sieg heim. ABC Dornbirn Daredevils - BCO Bludenz 2 (26. März 1999) 96:50 (44:21) Auch ohne Fredi Amann und Bernhard Winder hatten die Daredevils kein Problem gegen die Bludenzer Nachwuchsoldstars, die sich allerdings für dieses Match mit einigen Juniorenspielern verstärken mussten. ULG Salzburg- TU Schwaz ACP Feldkirch 1 - ABC Dornbirn Oldstars (16. März 1999) 118:35 (58:13) Ich habe das Match nicht angeschaut, sondern das Ergebnis von der
Feldkircher Seite übernommen. Von Gernot habe ich mir inzwischen die Dornbirner Werfer
erfragt. Laut unserem Obmann war dies sein erstes Spiel in der Landesliga mit 0 Fouls und
0 Punkten, jedoch hätten die Feldkircher sie leben lassen und nur wenige Minuten
gepresst. Mehr war scheinbar trotzdem nicht drinnen. Kann mir übrigens jemand erklären,
was ein "Allay-up Dunk" ist? Grübel... BCO Bludenz 1 - BCO Bludenz 2 (12. März 1999) 117:34 (60:17) Eine wenig berauschende Partie, bei der wieder einmal eine Mannschaft um mindestens eine Klasse besser war. (Bericht von Mag. Roland Neyer) ABC Daredevils - ACP Baskets (10. März 1999) 59:90 (34:39) Ich war ziemlich neugierig auf das neu formierte bzw. mit zwei "Legionären" verstärkte Feldkircher Team und war in der ersten Halbzeit vom von Feldkircher Seite Gebotenem nicht begeistert, sondern eher von der Leistung der Daredevils. Die Feldkircher gingen offensichtlich recht überheblich ins Spiel und rannten dann bis zur 18. Minute einem Vorsprung, der im Durchschnitt 15 - 20 cm kleineren Daredevils nach. Diese agierten im Gegensatz zu den recht individualistisch anmutenden Feldkirchern als Team und spielten mit System. Erst am Ende der ersten Halbzeit gelang es dem Favoriten das Spiel zu drehen, und in der zweiten Halbzeit zeigte dann einerseits bei den Feldkirchern die Kabinenpredigt Wirkung, andererseits bei den Daredevils der Kräfteverschleiß, so dass schlussendlich doch noch ein klarer Sieg der aufstiegswilligen Feldkircher herausschaute. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass auf das Feldkircher Team bzw. auf seinen Coach noch eine Menge Arbeit wartet, wenn das erklärte Ziel - Aufstieg in die B-Liga - erreicht werden will, denn so wie sie heute im Schoren gespielt haben......? Feldkirch spielte übrigens, wenn man von Taskapan und Kopf absieht, komplett. Von einem verletzungsbedingten Manko, als Grund für den relativ niedrigen Score kann also keine Rede sein, da sowohl Maier als auch Gazic (beide waren auf der Feldkircher HP als verletzt angekündigt) spielten. ABC Oldstars - ACP Magic (9. März 1999) 35:66 (22:35) Wenn eine Halbzeit nur zehn Minuten hätte, dann hätten die Oldstars heute die Chance gehabt, einen Überraschungssieg zu landen. Das lag einerseits daran, dass bei den Starting-five der Feldkircher in jeder Halbzeit sicher nicht die tatsächlichen Starter spielten, andererseits haben die Oldstars nicht mehr die Kondition von 18jährigen. Man müßte also für sie vielleicht eine Sonderregelung einführen? Die ersten elf Minuten führten die Oldstars fast immer (11. Minute 18:15). Magic bot im Vergleich zum Freitag-Spiel gegen die stärkeren Daredevils eine lausige Vorstellung und konnte erst davonziehen, als sie wechselten (ihr ältester Spieler setzte sich) und von Zone auf Man-to-man umstellten, was die bereits müden Oldstars zu gehäuften Ballverlusten veranlasste. In der zweiten Halbzeit reichte die Luft der Oldies nicht mehr ganz so lange. Ab der 29. Minute setzte es einen 17:2-Run der Feldkircher. Der Grund lag in vielen katastrophalen Fehlpässen, die durch den Schweiss in den Augen ausgelöst worden waren. ABC Daredevils - ACP Magic (5. März 1999) 84:69 (36:25) In einem flotten Match setzten sich die Daredevils relativ klar durch. Die Feldkircher kamen ohne ihren Spielertrainer, hielten aber trotzdem über lange Zeit das Spiel offen. Den Daredevils gelang es erst sich ab der 14. Minute (18:17) mit einem 14:2-Run abzusetzen. Coach Fredi Bechter setzte seine Spieler wie gewohnt gleichmäßig ein, so dass es diesmal mit Ulrich Patak einen neuen Highscorer gibt. In der zweiten Halbzeit führten die Daredevils schon mit 29 Punkten, nahmen es dann jedoch teilweise locker, so dass die Feldkircher sich kurz vor Ende noch einmal bis auf zehn Punkte heranpirschen konnten. Einen sehr guten Tag hatte der Ex-Dornbirner Georg Solder der 25 Punkte machte. BCO Bludenz 1 - ABC Dornbirn Oldstars (3. März 1999) 84:36 (46:16) Ohne eine Chance waren die Oldstars gegen BCO Bludenz 1, obwohl es nicht komplett
angetreten war. Die Defense war desolat, einige Akteure waren scheinbar mit den Gedanken
noch beim Funkensonntag. Die Bludenzer warfen den Oldstars ca. zehn Dreier um die Ohren,
so dass sie sowohl von Draußen als auch Inside dominierten. ABC Oldstars - BCO Bludenz 2 (24. Feb. 1999) 65:50 (34:25) Dieter Mareska wurde an seinem 56. Geburtstag Highscorer, die Oldstars gewannen und waren nicht das Team, das durch andauerndes Hadern mit fast jeder Schiedsrichterentscheidung unangenehm auffiel. Herz, was begehrst Du mehr? Die Oldstars nützten jedenfalls die Chance gegen einen noch konditionsschwächeren Gegner (wenn man die Taillen betrachtete, waren die Bludenzer eindeutig im Plus :-)), durch gutes Passspiel und ambitionierte Verteidigung zu gewinnen. Mit einer Ausnahme (es gibt halt immer ein schwarzes Schaf) fügten sie sich im Gegensatz zu manchen Bludenzern geradezu rühmlich sämtlichen Schiedsrichterentscheidungen, was ja auch nicht immer der Fall ist. Aber vielleicht kommt mit dem Alter und der Zahl der Jahre in der Landesliga doch noch ein Quentchen Weisheit, Abgeklärtheit usw.? Die an Jahren auch relativ gesetzten Bludenzer spielen ja erst das erste Jahr wieder mit, also sind sie sicher noch lernfähig (zur Information: Dieser Spielbericht wurde um 1.00 Uhr nach mehreren Runden Bier im Weißen Kreuz verfasst, man möge dem Verfasser bei eventueller inhaltlicher Nichtübereinstimmung verzeihen). BCO Bludenz 1 - ABC Dornbirn Daredevils (22. Feb. 1999) 50:70 (27:37) Es ist mir nicht ganz klar, ob die Bludenzer seit November so abgebaut haben oder die Daredevils um soviel besser geworden sind. Die Wahrheit wird wohl irgendwo in der Mitte liegen. Nach der überraschenden knappen Niederlage gegen Feldkirch Magic hat BCO 1 also die zweite Niederlage gegen ein Team hinnehmen müssen, gegen das es in der Hinrunde klar (55:75) gewonnen hatte. Der Vorsprung der Daredevils wurde schon in der ersten Halbzeit herausgespielt, erst am Ende dieser gelang es den Bludenzern sich etwas - zum Halbzeitstand von -10 - heranzukämpfen. Am Anfang der zweiten Halbzeit wurden die Bludenzer praktisch überrollt. Innerhalb weniger Minuten vergrößerte sich die Differenz auf 20 Punkte und mehr. Dabei spielten die Daredevils cool auf die sichere Chance, passten viel und spielten meist die 30 Sekunden herunter. Hervorzuheben ist, dass vier Daredevils zweistellig scorten, was zeigt, dass Coach Bechter in der Offense mehrere Optionen offen hat. Sehr gut war diesmal auch die Defense, denn die Bludenzer (drei Ex-Bundesligaspieler und ein Ex-Juniorennationalspieler) auf 50 Punkte herunterzuverteidigen, ist sicher bemerkenswert. Gegen Feldkirch 1 schafften die Bludenzer in der Hinrunde nämlich immerhin 56 :-) ABC Dornbirn Oldstars - Hard Core (2. Feb. 1999) 60:52 (32:29) Ich wollte mir das Spiel eigentlich anschauen, habe es dann aber leider doch nicht geschafft. Ich hätte mir nämlich schon gerne das Hard-Landesligadebüt von Igor Kurjakovic gegeben, der eine ganz gute Partie gespielt haben soll. Er eröffnete jedenfalls das Spiel mit einem Dreier, was, - wenn man von der 18. Minute absieht - die einzige Harder Führung bleiben sollte. Den Hardern gelang es jedenfalls die ganze erste Halbzeit offen zu halben, die Oldstars konnten sich nie mehr als sieben Punkte absetzen und sahen sich kurz vor Ende der ersten Halbzeit sogar noch kurz mit einer Harder Führung konfrontiert. Deshalb gingen die Dornbirner Altherren wohl auch besonders motiviert in die zweite Halbzeit, in deren ersten sechs Minuten sie eine souveräne Leistung boten. Das Passspiel funktionierte plötzlich: Man ließ Ball und Gegner laufen und schaffte so prompt einen 11:0-Run. Damit war das Spiel entschieden und in der Folge bemühten sich die Oldstars nur noch, den Vorsprung einigermaßen zu halten. Hard Core - ABC Daredevils Dornbirn (29. Jänner 1999) 52:91 (26:33) Coach Fredi Bechter nutzte in diesem Spiel die Chance, vor allem die Bankspieler ausgiebig einsetzen zu können. Manche Routiniers bekamen entsprechend weniger Spielzeit, was man teilweise auch ihrem Score anmerkt :-) In der Führung der jungen Dornbirner Spieler wechselten sich dabei Andreas Hug und Hasan Yalcin ab. Die Harder spielten unbekümmert und hielten das Spiel lange Zeit offen. Nach einem etwas harzigen Beginn entwickelte sich eine Landesliga-Begegnung von ansprechendem Niveau. Die Harder zogen sich in eine Zonendeckung zurück und ließen den Gästen Freiräume zur Systemerprobung. Offensiv wusste das Core diesmal durchaus zu überzeugen. Besonders Wolfi Nekola hatte einen guten Tag. So musste Dornbirn-Coach Fredy Bechter im zweiten Abschnitt schon zu einer 100%-Manndeckung greifen, um die Gastgeber entscheidend zu distanzieren. (Stefan Welte) BCO Bludenz 2 - BBC Magic (27. Jänner 1999) 51:75 (21:42) Hard Core - BCO Bludenz I (22. Jänner 1999) 47:80 (28:47) ABC Dornbirn Daredevils - ABC Dornbirn Oldstars (22. Jänner 1999) 75:52 (26:23) Die Oldstars haben sich ganz gut geschlagen, wenn man bedenkt, dass ihre beiden Standard-Centers Tumler und Gabriel beruflich bzw. krankheitshalber verhindert waren. Gegen Ende der ersten Halbzeit haben sie sich sogar noch einmal bis auf drei Punkte herangekämpft. Am Anfang der zweiten Halbzeit wurde der Rückstand der Oldstars sofort auf zehn Punkte vergrößert und dann fehlte ihnen die Kraft, sich nochmals heranzukämpfen. Laut Daredevils-Coach Fredi Bechter stimmt der Spielbericht nicht ganz, denn er ist sich sicher, dass "Ex- und Neo-Daredevil" Dragos (von UBSC Hard) am Ende der ersten Halbzeit fünf Punkte gescort hat. Müssen wohl in der Hitze des Gefechts verlorengegangen sein ;-) Altherrenturnier in Dornbirn (15. Jan. 1999) Gespielt wurden jeweils zwei verkürzte Halbzeiten à 12 Minuten. ABC Dornbirn Oldstars - UBSC Hard Methusalems Unsere Oldstars starteten wie aus der Pistole geschossen und führten nach neun Minuten mit 15:3, wobei vor allem die verschwägerten Wolfgänge ihre Scorerqualitäten zeigten. Dann gingen sie es etwas gemächlicher an, und das Spiel gestaltete sich in der Folge ausgeglichen. Der Vorsprung wurde jedoch von den Oldstars bis zum Schluß konstant gehalten. Im November hatte man ja in Hard 17:25 verloren, scheinbar nützt also der Heimvorteil.bei älteren Herren besonders viel :-) UBSC Hard Methusalems - TS Bregenz Laut Spielbericht (ich hab's diesmal nicht gesehen) das spannendste von den drei Spielen. Die Bregenzer führten bis kurz vor Schluß der ersten Halbzeit mit vier Punkten Vorsprung, doch dann verließen sie scheinbar die Kräfte und die Harder schafften in den letzten Minuten noch einen 10:0-Run, der allerdings durch den Schlußdreier von Stepanek noch relativiert wurde. In der zweiten Halbzeit steckten die Bregenzer nicht auf, es gelang ihnen aber nie mehr in Führung zu gehen, der Rückstand betrug allerdings mehrere Minuten nur einen bzw. zwei Punkte. Der Matchwinner der Harder war eindeutig Helmuth Kleiner, der nicht nur Highscorer war, sondern auch drei wichtige Punkte in der Schlußphase beisteuerte. Bei den Bregenzern warf Toni Schnetzer seine unvermeidlichen Dreier, Center Wolfgang Boch schien keine Konditionsprobleme zu haben, denn ich entnehme dem Spielbericht, dass er erst am Schluss richtig ins Spiel kam. Für ihn wären also vielleicht 2x20 min Spielzeit gescheiter gewesen :-) ABC Dornbirn Oldstars - TS Bregenz Die erste Halbzeit war sehr spannend und ausgeglichen. Zur Pause hatten die körperlich überlegenen Bregenzer dann aber doch relativ klar die Nase vorne. Dafür lief ihnen in der zweiten Halbzeit absolut nichts mehr (ob es wohl die Kondition war?). Die Oldstars hatten in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit einen 17:0-Run und das Spiel war damit gelaufen (der Score der zweiten Halbzeit: 34:8!). Wenn man berücksichtigt, dass die Halbzeit nur 12 Minuten dauerte, sind die 34 Punkte sehr beachtlich. Ich kam gerade noch rechtzeitig in die Halle, um die letzten fünf Sekunden zu sehen, aber doch noch früh genug, um mit ins Weiße Kreuz zu dürfen. Als ich um 01 Uhr abklemmte (mußte leider heute früh raus), saßen die meisten immer noch... |
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