Vaterunser-Weg in Feldkirch - Tosters


Werdegang:

Die Idee des Tostner Ortsvorstehers (OV) Fredy Himmer, in Feldkirch-Tosters einen Vaterunser-Weg zu errichten, wurde vom Pfarrgemeinderat (PGR) gerne aufgenommen. Der Startpunkt dieses Projekts waren die Jubiläen des Tostner Pfarrers Alfred Bachmann im Jahre 2005, nämlich 40 Jahre Priester und 30 Jahre Pfarrer in Tosters.

Da eine künstlerische Gestaltung dieses Weges vorgesehen war, wurden zunächst 20 Vorarlberger Künstler eingeladen, ihre Ideen einzubringen. An diesem Ideenwettbewerb haben sich 10 Künstler beteiligt, von denen die Jury zwei Künstler, nämlich Albrecht Zauner und Peter Stefan Fehr, für den Projektwettbewerb ausgewählt hat. Die Jury hat sich für den Projektvorschlag des Tisner Künstlers Peter Stefan Fehr entschieden.

Die Jury setzte sich wie folgt zusammen: Cornelia Wieczorek (Vorsitzende), Elmar Simma, Nadja Singer, Fredy Himmer und Alfred Bachmann.

Der Vaterunser-Weg wurde am 14. Juni 2008 eröffnet.


Die Mitglieder des Projekts waren:

Pfarrer Alfred Bachmann
OV Fredi Himmer
Dr. Agnes Juen
Barbara Klien
Dr. Kuno Künz
Helmut Österle
Manuela Schmiedle
Dietmar Schöch


Zum Künstler Peter Stefan Fehr:

Er wurde am 28.11.1938 in Feldkirch geboren, lebt und arbeitet in Feldkirch, Vorarlberg, Österreich. Er hat zahlreiche Preise gewonnen.
(siehe Biographie)

Seine Grundgedanken zur künstlerischen Gestaltung finden sie hier: Grundgedanken

Die künstlerische Gestaltung wurde von Martin Rauch, Schlins, realisiert.


Motiv:

Mit diesem Meditationsweg will der Pfarrgemeinderat anregen, über dasVaterunser-Gebet von Jesus und dessen Bedeutung, insbesondere bezogen auf uns und die heutige Zeit, nachzudenken und sich von diesem Gebet berühren zu lassen.

Wegverlauf:

Der Vaterunser-Weg ist 1 km lang und führt zum Großteil durch bewaldetes Gebiet. Er beginnt bei der Kapelle St. Wolfgang (465 m ü. M.) und endet bei der Kirche St. Corneli (523 m ü. M.). Dieser Weg ist auch Teil des Jakobsweges (Alternative) von Landeck nach Einsiedeln.

Am Beginn des Weges befindet sich eine Tafel mit den wichtigsten Informationen. Hingewiesen wird vor allem darauf, dass kein Winterbetrieb durchgeführt wird und die Begehung auf eigene Gefahr erfolgt.

Der Weg ist mit nebenstehendem Zeichen markiert:

Einkehrmöglichkeit: Gasthaus zur Eibe auf St. Corneli


Wegbeschreibung (wie finde ich den Vaterunser-Weg?):

KARTE

Punkt A: Bärenkreuzung in Feldkirch - Stadt
Punkt B: Kapelle St. Wolfgang,Wolfgangstraße


Zum Meditationsweg: (Siehe auch Broschüre)

Die Kapelle St. Wolfgang (Startpunkt) wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Sie ist derzeit nicht zugänglich. Auf dem Vorplatz befindet sich eine ca. 130 Jahre alte Linde.

Die Kirche St. Corneli (Zielpunkt) wurde im 11. Jahrhundert errichtet und ist eine bekannte Wallfahrtskirche. Hier steht auch die 1000-jährige Eibe.

Kontakte und Information:

Pfarre Tosters:
Alberweg 1
6800 Feldkirch - Tosters

Telefon +43 5522 72289

http://www.kath-kirche-vorarlberg.at
http://members.vol.at/pfarretosters/


Peter Stefan Fehr