Stammbaum

Genealogie

Praxis der Familienforschung:

"Aller Anfang ist schwer!" Bei der Familienforschung ist es genau umgekehrt, sofern es sich um Vorfahren- bzw. Ahnenforschung handelt. Gerade den Anfang einer Familienforschung wird man normalerweise noch einigermaßen leicht erstellen können. Je weiter man in die Vergangenheit vorstößt, desto schwieriger und aufwendiger wird die Forschungsarbeit. Oft sind Daten in Familienstammbüchern, Ahnenpässen aus dem zweiten Weltkrieg, usw. in der Familie vorhanden. Nun geht es darum die vorhandenen Daten zu ordnen und zu erfassen, denn sie stellen die Ansatzpunkte für das weitere Vorgehen dar.

Die gute Vorbereitung der Forschungsarbeit:
Eine gute Organisation ist alles; heute können die Daten nicht nur in Form von Karteikarten, usw. erfaßt werden, sondern auch auf Computern. Die Fortschritte beim EDV - Einsatz auf genealogischem Gebiet sind in den letzten Jahren gewaltig. Gute Genealogieprogramme sind heute bereits als Prüf- oder Shareware erhältlich. Trotzdem empfiehlt es sich für jeden einzelnen Vorfahren ein eigenes Blatt oder eine Karteikarte anzulegen (sind in vorgedruckter Form erhältlich). Wichtig ist auch die Erfassung der genauen Quellenangaben. Die ersten, weil zeitlich naheliegenden Quellen sind die Unterlagen aus den Standesämtern. Die Kirchenbücher stellen aber wohl die wichtigste familiengeschichtliche Quellengruppe überhaupt dar. In Vorarlberg reichen die meisten Matriken (Taufbuch, Trauungsbuch, Sterbebuch) bis ungefähr zur Mitte des 17. Jhdts. zurück. Genauere Auskünfte darüber erhalten Sie bei uns oder in den jeweiligen Archiven.

Stammbaum (Stammtafel), Ahnentafel:

Die Darstellung der Stammlinien und die Einarbeitung des gesammelten Datenmaterials werden beim Ahnenforscher wohl für längere Zeit die wichtigsten Ziele seiner familiengeschichtlichen Forschungsarbeit sein. Die Darstellung eines vom ältesten Ahnherrn bis zu den jüngsten Nachkommen wachsenden Geschlechts ähnelt dem Bild einer vom Stamm aufwärts sich immer weiter verzweigenden Baumkrone. Daher wird für diese eigentlichen Stammtafeln der Ausdruck Stammbaum verwendet. Die Präsentation familiengeschichtlichen Datenmaterials erfolgt aber auch oft in der Form einer Ahnentafel. Auf dieser Ahnentafel erscheinen alle bekannten Vorfahren einer Person, geordnet nach Generationen. Bei der Ahnentafel wird die Person, die diese erstellt oder erstellen läßt immer am unteren Rand der Übersicht eingetragen. Die Ahnenreihen werden dann in Schichten übereinander angeordnet. Diese Ahnentafeln gibt es auch in vorgedruckter Form für vier und fünf Generationen.

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